Zur Eigenverstärkung von Polyethylen im Spritzguß

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Claus G. Maertin

Thermoplastische Kunststoffe besitzen eine relativ geringe Festigkeit und Steifigkeit. Wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften dringen sie jedoch in immer weitere Bereiche vor und werden immer höher beansprucht. Um die notwendigen mechanischen Festigkeiten und Steifigkeiten zu erreichen, werden zwei Techniken angewendet. Der eine Weg führt über die Fremdverstärkung, vorwiegend mit Glasfasern. Der andere Weg ist die Eigenverstärkung.
Dabei werden die Makromoleküle in der Schmelze gezielt ausgerichtet und zu Shish-Kebab-Strukturen kristallisiert. Damit verbunden ist die Zunahme der mechanischen Kennwerte im Kurzzeit- und Langzeitverhalten.
In diesem Bericht wird der Einfluß der wesentlichen Stoff- und Prozeßparameter von Polyethylen auf die kristalline Struktur und die daraus resultierenden mechanischen Kennwerte untersucht. Dabei wird die Massetemperatur, der Nachdruck, die Schmelzedeformation, das Molekulargewicht und die -gewichtsverteilung variiert.
Der Bericht erläutert die Technik der Eigenverstärkung und zeigt für den Praktiker Wege auf, diese Methode auf Bauteile anzuwenden.

146 Seiten
ISBN 3-88122-487-4

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Lydia Lanzl, M.Sc.