Kennwertveränderungen von GFK durch korrosive Einflüsse

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Achim Schmiemann

Die mechanischen Kenngrößen glasfaserverstärkter Kunststoffe unterliegen oft starken Streuungen. Dabei gibt es neben einer materialinhärenten Basisstreuung auch einen fertigungsbedingten Anteil. Weitere Einflußgrößen sind der Aushärtezustand und der Laminataufbau.
In diesem Bericht werden die unterschiedlichen Einflüsse mit standardisierten Versuchen erfaßt und beurteilt. Es lassen sich Schlußfolgerungen zur Verbesserung von Gleichmäßigkeit und Genauigkeit der mechanischen Kennwerte ziehen.
Weiterhin wird das Verhalten von GFK unter Säure- und Laugeneinfluß beschrieben. Der Angriffsmechanismus von Säuren und Laugen ist sehr unterschiedlich. So können durch Säuren die Glasfasern so stark geschädigt werden, daß der Werkstoff aufgrund von Spannungsrißkorrosion plötzlich versagt. In diesem Bericht wird auch auf die unterschiedliche Beständigkeit der verschiedenen Glasfasertypen gegenüber der Säurebeanspruchung eingegangen.
Somit ergeben sich aus diesem Bericht Dimensionierungshinweise für GFK-Laminate unter korrosiver Beanspruchung von Säuren und Laugen. Weiterhin werden die unterschiedlichen Einflüsse auf die Gleichmäßigkeit und Genauigkeit der mechanischen Kennwerte erläutert. Der Bericht ist daher für die Hersteller von GFK-Laminaten von besonderem Interesse, insbesondere, wenn die Verbunde korrosiven Medien ausgesetzt sind.

150 Seiten
ISBN 3-88122-556-0

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Lydia Lanzl, M.Sc.