Oberflächenspannungsphänomene bei Kunststoffen - Bestimmung und Anwendung

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Agnieszka Kopczynska

Kurzfassung

Oberflächenspannungen und die sie begleitenden Phänomene, wie Adhäsionsarbeit, Grenzflächenspannung, Benetzung und Spreitungsdruck spielen eine wichtige Rolle in vielen Bereichen der Kunststofftechnik, wie dem Benetzen und Haften beim Kleben, Montagespritzgießen, Lackieren und Beschichten oder dem Reib-, Gleit- und Verschleißverhalten. Anhand der durchgeführten Untersuchungen wurden die Zusammenhänge zwischen den Ober- bzw. den daraus abgeleiteten Grenzflächenspannungsphänomenen und den mechanischen Eigenschaften z.B. beim Durchstrahlungsverkleben, Montagespritzgießen und dem Einfluss der Additivierung (Dispergierung, Fließverhalten, Haftung) beim Compoundieren und im Gebrauch hochgefüllter Kunststoffe dargestellt und korreliert.
Weiterhin wurden die Messverfahren zur Bestimmung der Oberflächenspannung von Kunststoffen im festen und flüssigen Zustand verglichen und gegenübergestellt. Somit konnten die Richtlinien für die Anwendung dieser Methoden erstellt werden. Im Hinblick auf die o.g. Anwendungen wurde der Einfluss der Rauheit, Temperatur, Oberflächenmorphologie und des Drucks auf die Oberflächenspannung analysiert.
Da die wahre Oberflächenspannung von Festkörpern in vielen Literaturstellen diskutiert, aber keine eindeutige Antwort geben wird, wurde mit Hilfe der durchgeführten Untersuchungen eine Lösung für dieses Problem vorgeschlagen. Dabei wurde die Bedeutung des meistens vernachlässigten Rückzugswinkels erkannt und einbezogen.

144 Seiten
ISBN 978-3-931864-39-2

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Lydia Lanzl, M.Sc.

 

 

 


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